Mein sanfter Start in die Woche: Sonntag statt Montag!

17.11.2025  | Persönliches

Vor ein paar Wochen hatte ich plötzlich eine Eingebung: Wie wäre es, wenn ich meine Woche einfach schon am Sonntag beginnen lasse? Statt den Montag als Wochenstart zu sehen - was würde sich ändern, wenn ich für mich persönlich den Wochenstart einen Tag nach vorne ziehe? Ich habe es einfach mal ausprobiert und gemerkt, dass mir diese kleine Änderung ganz schön viel peace of mind bringt. Warum sich dieser kleine Mindshift gelohnt hat, erfährst du in diesem Blogartikel.


Ich starte mit einem Vergnügungs-Tag in die Woche

Dass wir den Spruch „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ auch mal umdrehen dürfen, hat sich inzwischen herumgesprochen. Das Prinzip, erst etwas Schönes zu machen, und sich dann an die Arbeit zu setzen, lässt sich aber nicht nur auf einzelne Tage anwenden. Wenn die Woche am Sonntag beginnt, liegt erstmal ein schöner, entspannter Tag vor mir, den ich frei gestalten kann. Klar, manchmal gibt es Termine oder Verabredungen, aber die sind sonntags eigentlich immer freiwillig oder auf meine Initiative hin entstanden. Auch wenn mir meine Arbeit prinzipiell Spaß macht: So ein Vergnügungs-Tag VOR dem ersten Arbeitstag der Woche fühlt sich wie Luxus an!


Ich schließe meine Woche am Samstag ab

Wenn die Woche mit dem Sonntag beginnt, ist der Samstag der letzte Tag der Woche. Ein guter Tag, um Dinge zu erledigen, die liegen geblieben sind, und Frieden mit der vergangenen Woche zu schließen. Was lief gut, was nicht so? Wir können die Woche am Samstagabend mit einer großen Party beenden, oder es uns einfach zu Hause gemütlich machen. Ich plane auch gern am Samstag schon grob die kommende Woche: Welche Termine stehen an, was möchte ich essen, worum muss ich mich kümmern? Am Sonntag habe ich dann den Kopf frei und kann einfach in den Tag hinein leben.

Tipp: Plane deine Woche so, dass du deine Termine UND deine Bedürfnisse unter einen Hut bekommst.

Wie du das Konzept der idealen Woche dafür nutzen kannst, zeige ich dir in meiner 10-Schritte-Anleitung:

Ich lege einen guten Wochenstart hin

Wer kennt es nicht: „Ab Montag mache ich mehr Sport“, „Ab Montag esse ich keine Süßigkeiten mehr“, „Ab nächster Woche meditiere ich jeden Tag“ - und dann machen wir es doch nicht. Wenn wir größere Vorhaben oder neue Gewohnheiten auf den Montag legen, setzen wir sie oft gar nicht um. Nach dem ersten Arbeitstag der Woche sind wir oft erstmal platt und haben keine Energie mehr, uns aufzuraffen, etwas Neues, Ungewohntes zu tun. Also verschieben wir es wieder auf nächste Woche. Am Sonntag haben wir oft mehr Freiraum und mehr Energie, um mit neuen Gewohnheiten zu starten. Und wenn es am Sonntag geklappt hat, ist die Hürde am Montag schon etwas niedriger.


Ich bin immer einen Tag voraus

Obwohl ich ein gutes Zeitmanagement habe und mich gut organisiere, habe ich oft das Gefühl, hinterher zu sein. Unsere Welt dreht sich immer schneller, es passiert so viel gleichzeitig, es ist so viel zu tun. Indem ich für mich den Sonntag als Tag 1 der Woche festgelegt habe, bin ich am Montag bereits bei Tag 2. Das heißt, ich bin meinen Mitmenschen gefühlt immer einen Tag voraus. Wenn sich andere am Montagmorgen müde gegenseitig einen guten Wochenstart wünschen, bin ich schon fast mittendrin. Auch, wenn ich dadurch nicht schneller fertig bin, gibt es mir ein gutes Gefühl und beruhigt mein Nervensystem.


Mein Wochenplan ist schön symmetrisch

Sicherlich kein Hauptargument, aber eine schöne Nebenwirkung. Mit einem freien Tag am Anfang und einem freien Tag am Ende der Woche ist der Wochenplan symmetrisch. Die fünf Arbeitstage der Woche lauern nicht so am linken Rand, sondern haben es sich in der Mitte bequem gemacht. Und der Mittwoch ist endlich wirklich schön mittig in der Woche 🙂

Das ist jetzt meine Wochenansicht: Sonntag und Samstag rahmen die Arbeitstage (Montag bis Freitag) ein.

Wie ich das umsetze

Es gibt natürlich auch einige Gründe, die für den Montag als Wochenanfang sprechen. Bei uns ist es die Norm, dass die Woche mit dem Montag beginnt. Ich habe noch keinen analogen deutschen Kalender gefunden, bei dem die Woche sonntags beginnt. Bei digitalen Kalendern lässt sich oft der Sonntag als erster Tag der Woche einstellen - das habe ich direkt ausprobiert.

Auch wenn unser Leben als Gesellschaft stark auf die Woche von Montag bis Sonntag geprägt ist, hat dieser kleine Shift meinen Blick auf die kommende Woche stark verändert. Die Grundstruktur meines Alltags hat sich dadurch nicht geändert: Von Montag bis Freitag arbeite ich, am Samstag und Sonntag ist Zeit für Erledigungen und Freizeit. Es geht nicht darum, am Sonntag schon die Dinge zu tun, die ich bisher montags gemacht habe.

Die Änderung ist also eigentlich nur in meinem Kopf passiert: Ich wache sonntags mit dem Gefühl auf, eine neue, unbeschriebene Woche vor mir zu haben - und gehe abends mit dem Gefühl ins Bett, einen wirklich entspannten Wochenstart gehabt zu haben. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich die freie Zeit am Samstag und Sonntag nenne - „Wochenende“ passt ja nicht mehr ganz 😉

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Hey, ich bin Sina. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dem Konzept „Slow Living“ entspannt und zufrieden leben können. Eine achtsame, nachhaltige Lebensweise kombiniert mit einem guten Zeitmanagement entschleunigt unseren Alltag langfristig - quasi natürlich.

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