5. August 2023

5 Vorteile eines Haushaltsbuchs


Ein Haushaltsbuch ist eine große Hilfe auf dem Weg zu bewusstem Konsum. Gleichzeitig bietet es eine einfache Möglichkeit, einen Überblick über deine Finanzen zu bekommen: Im Wesentlichen werden alle Einnahmen und Ausgaben erfasst und in verschiedene Kategorien eingeordnet. Die Auswahl und Anzahl der Kategorien kannst du individuell gestalten. Jeweils am Monats- und Jahresende erfolgt eine Auswertung. Dabei erkennst du sofort, ob du im nächsten Monat etwas sparsamer sein solltest - und falls ja, und in welchem Bereich.

Das Haushaltsbuch kann analog in einem Notizbuch oder digital in einem Tabellenprogramm oder einer App geführt werden. Der Aufwand des regelmäßigen Notierens hält viele Menschen davon ab, ein Haushaltsbuch zu führen. Meiner Erfahrung nach wirst du nach einer anfänglichen Gewöhnungszeit bald gar nicht mehr darüber nachdenken, sondern sofort oder am Ende des Tages deine Ausgaben eintragen. Warum es sich definitv lohnt, ein Haushaltsbuch zu führen, erfährst du in diesem Blogartikel.

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1. Überblick bekommen

Wer alle Einnahmen und Ausgaben genau notiert, hat jederzeit den Überblick über seine Finanzen. Anstatt am Ende des Monats nur den Kontostand zu sehen, kannst du genau nachvollziehen, wofür du dein Geld ausgegeben hast. Vor allem, wenn wir abwechselnd mit der Girokarte, Kreditkarte, bar oder über Apps zahlen, verlieren wir schnell den Überblick und geben mehr Geld aus, als wir denken. Gerade bei kleinen Ausgaben unterwegs - ein Kaffee hier, ein Schokocroissant da - sind wir oft überrascht, wie viel am Ende des Monats zusammenkommt. Eine genaue Anleitung, wie du in fünf Schritten einen Überblick über deine Finanzen bekommst, findest du hier.


2. Prognosen anstellen

Mit einer Übersichtstabelle kannst du alle bisherigen Monatsausgaben aufsummieren und mitteln. Somit kannst du etwa abschätzen, wie hoch deine monatlichen Kosten sind. Gerade bei Fixkosten, die in der Mitte oder am Ende des Monats abgebucht werden ist es gut, sie schon bei Kaufentscheidungen am Anfang des Monats miteinzubeziehen. Außerdem siehst du jederzeit „live“, wie viel Geld am Ende des Monats vermutlich übrig sein wird - das kann dich nochmal extra motivieren, deine Sparziele erreichen zu wollen. 


3. Sparziele erreichen mit Haushaltsbuch

Du möchtest in drei Monaten in den Urlaub fahren oder jeden Monat einen bestimmten Betrag für die Altersvorsorge zur Seite legen? Wenn du deine Einnahmen und Ausgaben genau kennst, kannst du abschätzen, wie du diese Sparziele erreichen kannst. Überweise Geld für kurz- oder mittelfristige Ausgaben am besten am Ende des Monats auf ein Tagesgeldkonto und notiere dir den Betrag, den du für ein bestimmtes Ziel schon angespart hast. Wenn du möchtest, kannst du dir auch eine bestimmte Sparquote als Ziel setzen. Dafür teilst du den Betrag, den du am Ende des Monats übrig hast, durch die Summe deiner Einnahmen dieses Monats.


4. Gutes Gefühl im Umgang mit Geld

Wenn du deine Finanzen jederzeit im Blick hast, wird dir das auf Dauer ein gutes Gefühl geben. Auch wenn eine größere Ausgabe mal ein Loch in dein Monatsbudget reißt, weißt du, dass du dieses Loch durch Rücklagen oder durch sparsames Haushalten in den nächsten Monaten wieder schließen kannst.

Du denkst vor Spontankäufen noch einmal kurz nach und lässt dich nicht von Rabatten und Sonderangeboten drängen. Du weißt, wieviel am Ende des Monats übrig sein wird und musst dir nicht jeden Tag Sorgen machen, ob auf deinem Konto noch genug Geld für den nächsten Monat zur Verfügung steht. Falls du feststellst, dass jeden Monat nichts oder nur sehr wenig übrig bleibt, kannst du genau beziffern, wieviel Geld du mehr einnehmen oder weniger ausgeben musst.


5. Bewusst konsumieren

Wer jede Ausgabe notieren „muss“, überlegt oft zweimal, ob das entsprechende Produkt wirklich gebraucht oder gewollt ist. Jeder Eintrag in einer „Ausgaben“-Spalte im Haushaltsbuch verringert sofort sichtbar den Betrag, den du am Monatsende zur Verfügung haben wirst. Sobald du dich an das Führen eines Haushaltsbuchs gewöhnt hast, wirst du öfter darüber nachdenken, ob du etwas wirklich kaufen möchtest. Dadurch wird dir dein Konsumverhalten bewusst und du kaufst wahrscheinlich weniger. Damit sparst du Geld, schonst natürliche Ressourcen geschont und deine Wohnung bleibt übersichtlich.

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Hey, ich bin Sina. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dem Konzept „Slow Living“ entspannt und zufrieden leben können. Eine achtsame, nachhaltige Lebensweise kombiniert mit einem guten Zeitmanagement entschleunigt unseren Alltag langfristig - quasi natürlich.

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