Slow Christmas – mit Slow Living durch die Weihnachtszeit

15.11.2024

Alle Jahre wieder: Stress, Termindruck und ein riesiger Mental Load in der Vorweihnachtszeit - obwohl wir uns diese Zeit eigentlich gemütlich und besonders schön machen wollen. Neben Vorbereitungen für das Weihnachtsfest kommen in dieser Zeit oft noch beruflich jede Menge Aufgaben und Termine auf uns zu. Und ausgerechnet im Dezember ist auch noch Erkältungszeit - krankheitsbedingte Ausfälle im Kollegenkreis, in der Familie oder bei der Kinderbetreuung sind dann keine Seltenheit.

Bei dem zusätzlichen Pensum, das der Dezember von uns abverlangt, sind wir schnell überfordert und gestresst. Deshalb möchte ich dir zeigen, wie du die Weihnachtszeit mit den Prinzipien von Slow Living bewusster und entspannter gestalten kannst. In diesem Blogartikel habe ich konkrete Tipps gesammelt, wie du die Vorweihnachtszeit entschleunigen kannst. Und falls du noch auf der Suche nach Geschenkideen bist, findest du ganz am Ende des Blogartikels noch eine Überraschung 🙂

Mehr Achtsamkeit wagen

Das Wort „Achtsamkeit“ wird momentan ein bisschen überstrapaziert, und trotzdem darf es hier nicht fehlen. Vielleicht geht es dir auch so: Wenn mich der Stress überrollt, habe ich das Gefühl, jetzt auf keinen Fall innehalten zu können, sondern erstmal alles erledigen zu müssen. Dadurch sind wir aber gedanklich die ganze Zeit in der Zukunft oder der Vergangenheit. Achtsamkeit hilft uns, im Hier und Jetzt anzukommen - und das wiederum beruhigt unser Nervensystem. Deshalb hier meine 3 Vorschläge für mehr Achtsamkeit in der Vorweihachszeit:

  • Morgens innehalten: Nimm dir bewusst Zeit, um den Tag ohne Ablenkungen zu beginnen – vielleicht mit einem heißen Tee und ein paar tiefen Atemzügen an der frischen Luft.
  • Sinneserlebnisse bewusst wahrnehmen: Achte auf typische Dezember-Düfte, Kerzenlicht oder Musik, um dich immer wieder im Hier und Jetzt zu verankern.
  • Digital Detox: Leg dein Smartphone weg, schau dir die Menschen und deine Umgebung mal ganz genau an, anstatt in Nachrichten und Scheinwelten zu versinken. Bleib bei dir, anstatt dich dem Scrollen oder Shoppen hinzugeben.

Vielleicht gibt es einen bestimmten Geruch, der dich immer wieder ins Hier und Jetzt zurückholen kann? Wann hast du das letzte Mal bewusst eine Pause eingelegt, ohne aufs Handy zu schauen?


Selbstfürsorge einbauen

Die Weihnachtszeit bedeutet oft, sich viele Gedanken über die Wünsche und Bedürfnisse anderer zu machen. Egal, ob es um Geschenke oder das Festessen geht - wir denken oft überhaupt nicht an uns selbst. Dabei ist es so wichtig, auch unseren eigenen Akku-Stand im Blick zu haben und regelmäßig aufzuladen - zum Beispiel so:

  • Entspannung einplanen: Baue kleine, nicht verhandelbare Ruhezeiten in deinen Tag ein, z. B. ein abendliches Bad, zehn Minuten Lesen, 20 Minuten Yin Yoga.
  • Grenzen setzen: Sag „Nein“ zu Aktivitäten, die nur stressen, und „Ja“ zu dem, was dir guttut.
  • Bewegen: Bleib in Bewegung, um Stress abzubauen und Energie zu tanken - geh zu Fuß, mach Sport oder tanz eine Runde durch die Wohnung.

Mach dir jetzt Gedanken über die nächsten Tage: Welchen Weg kannst du trotz Kälte zu Fuß zurücklegen? Wann kannst du dir 30 Minuten Me-Time gönnen - unverhandelbar?

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Zeit und Energie gut managen

Im Jahresendspurt werden wir oft privat und beruflich gleichzeitig stark gefordert. Viele Vorbereitungen für eine gemütliche Vorweihnachtszeit und ein schönes Weihnachtsfest auf der einen Seite, viele Projektfristen und Jahresendberichte auf der anderen Seite. Egal ob im beruflichen oder privaten Kontext: Es ist jetzt noch wichtiger, gut mit der eigenen Energie (und damit auch der eigenen Zeit) zu haushalten! Damit das gelingt, kannst du:

  • To-do-Liste strukturieren: Sammle ähnliche Aufgaben und erledige sie in einem Aufwasch.
  • Aufschreiben: Schreib alles auf, was dir durch den Kopf schwirrt, z.B. auf einem Klemmbrett oder einer App, anstatt den Mental Load mit dir herumzutragen.
  • Vorbereitung statt Last-Minute-Stress: Sammle Geschenkideen und bereite Einkaufslisten frühzeitig vor.

Was muss wirklich sein, was kann wegfallen oder abgegeben werden? Was zieht dir am meisten Energie? Was gibt dir Energie? Achte auf eine gute Balance zwischen Geben und Nehmen!


Minimalismus leben

Im Dezember blinkt und blitzt, tönt und dudelt es überall - unsere Sinne werden die ganze Zeit mit Reizen überflutet. Kein Wunder, dass wir uns dann erschöpft oder ausgelaugt fühlen. Wenn du deinem Nervensystem etwas Gutes tun willst, lebe vor allem in dieser Zeit eher minimalistisch:

  • Deko bewusst wählen: Setze auf weniger, dafür liebevoll ausgesuchte Dekoration, die wirklich Freude bereitet.
  • „Weniger ist mehr“-Geschenkansatz: Reduziere die Anzahl der Geschenke und fokussiere dich auf wirklich Sinnvolles oder Selbstgemachtes.
  • Minimalistische Adventszeit: Reduziere das Programm auf das Nötigste - lass ein paar Weihnachtsfeiern aus, verabrede dich mit einem Teil der Familie oder Freunden erst im Januar.

Das Gute ist ja: Weihnachten ist jedes Jahr! Du kannst dieses Jahr auf Dinge verzichten, die du dafür nächstes Jahr zelebrierst. Was könntest du dieses Jahr weglassen?

Du möchtest minimalistischer leben? Starte mit kleinen, machbaren Schritten! Mein Kartenset mit 28 kleinen Missionen zum Ausmisten hilft dir, endlich ins Tun zu kommen.


Bewusst konsumieren

Konsum ist in der Weihnachtszeit allgegenwärtig – doch bewusster Konsum kann deinem Fest eine ganz andere, nachhaltige Tiefe geben. Indem du weniger konsumierst und kaufst, schonst du nicht nur deinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Hier ein paar Ideen für einen achtsamen Konsum:

  • Alternativen zu Neukäufen finden: Überlege, welche Dinge du fürs Fest leihen, tauschen oder selbst herstellen könntest.
  • Geschenkverpackungen recyceln: Verwende nachhaltige Geschenkverpackungen, z. B. Tücher oder wiederverwendbare Materialien.
  • FOMO nicht nachgeben: Mach dir klar, dass du nicht überall dabei sein musst, und gib der Angst, etwas zu verpassen, nicht leichtfertig nach.

Was brauchst du wirklich? Wozu verlockt dich die Werbung? Profi-Tipp: Atme zweimal tief durch, bevor du einen Kauf tätigen willst, um den ersten Kaufimpuls zu überwinden.


Naturverbundenheit leben

Gerade im Winter kann uns die Natur einen Ausgleich zu all dem künstlichen Glitzer bieten. Ein paar Minuten draußen oder Naturmaterialien in der Wohnung machen schon einen Unterschied. So kannst du deine Verbindung zur Natur in der Adventszeit stärken:

  • Winterspaziergänge genießen: Verbring Zeit in der Natur, um Ruhe und frische Luft zu tanken.
  • Natürliche Materialien nutzen: Verzichte auf Plastikdeko und verwende Naturmaterialien für Geschenke und Dekoration.
  • Nutze weniger künstliches Licht: Schalte Displays und helle Lichtquellen abends aus, um leichter zur Ruhe zu kommen und dich dem Rhythmus der Natur anzupassen.

Warst du heute schon an der frischen Luft? Weißt du, welche Tiere und Pflanzen gerade die Landschaft prägen?


Gemeinschaft stärken

Weihnachten ist nicht nur ein Fest der Dinge, sondern vor allem eine Zeit für Begegnung. Wenn wir unser Miteinander bewusst gestalten, entsteht Wärme und Verbundenheit. Diese Ideen helfen dir, Gemeinschaft in den Mittelpunkt zu rücken:

  • Zeit statt Dinge schenken: Schenke gemeinsame Erlebnisse oder kleine Hilfsangebote, statt materieller Geschenke.
  • Verbindende Rituale schaffen: Nutz die Adventszeit für regelmäßige, entspannte Treffen oder gemeinsame Aktivitäten.
  • Aufgaben aufteilen: Lass Gäste einen Beitrag zum Essen leisten oder teile Zuständigkeiten auf: Eine Person kümmert sich um alle Geschenke, eine Person kümmert sich um alle Lebensmitteleinkäufe, eine Person backt alle Plätzchen, und so weiter.

Wen hast du schon lange nicht mehr getroffen? Mit wem wolltest du endlich mal wieder telefonieren? Nutze auch die Zeit zwischen den Jahren, um Freundschaften aufleben zu lassen und dir Zeit für deine (Wahl-)Familie zu nehmen.

Damit du ganz entspannt in der Vorweihnachtszeit bleiben kannst, habe ich 24 Ideen für nachhaltige Geschenke zusammengestellt.

Du kannst direkt in der Liste vermerken, wem du was schenken möchtest und sofort abhaken, wenn du das Geschenk besorgt hast - damit du immer den Überblick hast.

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Langsamer leben - jetzt erst recht!

Je nachdem, wie viel bei dir im Dezember ansteht, wirst du es vielleicht auch mit diesen Tipps nicht schaffen, nur noch auf dem Sofa zu liegen und heiße Schokolade zu trinken. Trotzdem kann dir diese Liste helfen, zu erkennen, wo du überall Spielraum hast, wenn es um die Gestaltung der Vorweihnachtszeit geht. Oft sind wir nämlich so drin in unseren Routinen und der Überzeugung, was alles von uns erwartet wird, dass wir sie gar nicht mehr hinterfragen!

Mit den Prinzipien von Slow Living können wir in kleinen Schritten den Druck aus der Weihnachtszeit nehmen und wieder mehr Zeit alleine oder mit der Familie verbringen - je nachdem, was wir gerade brauchen. Indem wir klare Prioritäten setzen, uns Pausen nehmen und auch mal freundlich, aber bestimmt „Nein“ sagen, wird der Dezember wieder besinnlicher und ruhiger.


Welcher Tipp hat dir am meisten geholfen? Schreib mir gern einen Kommentar zu diesem Blogartikel!

  • Hi Sina, vielen Dank für die vielen Anregungen. Seit einigen Jahren versuche ich schon, die Vorweihnachtszeit zu entstressen und freue mich, dass ich auf deiner Liste Dinge finde, die ich bereits gut umsetze – und das gibt mir die Luft, die nächsten Tipps anzugehen. Ich schaue mal genauer bei der „Selbstfürsorge“ und dem „bewussten Konsum“ hin. Danke für die Inspiration 😀
    Viele Grüße, Anette

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    Hey, ich bin Sina. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dem Konzept „Slow Living“ entspannt und zufrieden leben können. Eine achtsame, nachhaltige Lebensweise kombiniert mit einem guten Zeitmanagement entschleunigt unseren Alltag langfristig - quasi natürlich.

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