8. Februar 2023

Was sind Ressourcen?


Das Wort Ressource ist französisch und bedeutet „Hilfsmittel“ oder „Quelle“. Seit einigen Jahren taucht es oft in zusammengesetzten Wörtern wie „ressourcenschonend“ oder „Ressourcenverbrauch“ auf — vor allem im Zusammenhang mit Umweltschutz und dem Klimawandel. Dabei sind meistens natürliche, nicht-erneuerbare Ressourcen gemeint. Je nach Kontext gibt es aber auch noch andere materielle oder immaterielle Ressourcen. In diesem Blogartikel erkläre ich dir, was natürliche und eigene Ressourcen sind, und was beide mit einem nachhaltigen Lebensstil zu tun haben.


Natürliche Ressourcen

In Bezug auf den Klimawandel wird normalerweise von natürlichen Ressourcen gesprochen. Diese sind Bestandteile der Natur, bei denen zwischen erneuerbar und nicht-erneuerbar unterschieden wird. Erneuerbare Ressourcen können sich in für uns relevanten Zeiträumen regenerieren und nachwachsen, weil sie durch natürliche Kreislaufprozesse entstehen und erhalten werden. Beispiele dafür sind die Biodiversität, aber auch die sogenannten „strömenden Ressourcen“ wie Erdwärme, Sonnen- und Windenergie. Nicht erneuerbar sind hingegen mineralische Rohstoffe und fossile Energieträger (Kohle, Öl, Erdgas), da sie nicht in für uns relevanten Zeiträumen nachwachsen können - ihr Bestand schrumpft also kontinuierlich. Besonders kritisch wird das, wenn man den Blick in die Zukunft wirft: nicht-erneuerbare Ressourcen sind endlich und stehen irgendwann nicht mehr zur Verfügung.

Ressourcenverbrauch: Kohleabbau in Indonesien

Kohleabbau in Indonesien


Eigene Ressourcen

Nicht nur unser Planet, sondern auch wir selbst verfügen über Ressourcen. Diese sind Bestandteile unseres Lebens, auf die wir zurückgreifen, um unseren Alltag mit seinen Höhen und Tiefen zu meistern. Auch hier gibt es Ressourcen, auf die wir nicht unendlich lange und in unendlich großen Mengen zurückgreifen können: Zeit, Geld, körperliche und mentale Gesundheit. Wenn wir diese Ressourcen sinnvoll und nachhaltig managen, können wir lange davon zehren, ohne an einen Punkt zu kommen, an dem sie vollständig aufgebraucht sind oder uns zu Veränderungen zwingen (wie z.B. Dauerstress, Insolvenz, Krankheit).


Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge

Wir wissen seit vielen Jahren, dass wir nicht ewig auf nicht-erneuerbare Ressourcen zurückgreifen können und deshalb Alternativen brauchen. Außerdem trägt die Gewinnung mineralischer Rohstoffe und fossiler Energieträger massiv zur Umweltzerstörung und damit dem Klimawandel bei.

Ähnlich geht es uns mit den oben genannten eigenen Ressourcen: Oft stellen wir am Ende des Tages fest, dass wir gar nicht alles erledigt haben, was wir uns vorgenommen haben. Am Ende des Monats ist oft ein deutlich geringerer Betrag auf dem Konto übrig geblieben, als wir uns erhofft hatten. Und die Kopf- und Rückenschmerzen vom vielen am-Schreibtisch-Sitzen zeigen eine Überforderung unseres Körpers an, der wir oft kein Gehör schenken. Alles Beispiele dafür, dass wir nicht nachhaltig mit unseren Ressourcen umgegangen sind, und jetzt kosten- oder zeitintensive Gegenmaßnahmen als Ausgleich anstrengen müssen (am nächsten Tag mehr erledigen, im nächsten Monat mehr sparen, nächste Woche zwei Tage krankschreiben).

Schematische Zeichnung der Erde und einer Gruppe Menschen, Text:Vorrat kann sich nicht oder nicht schnell genug regenerieren und ist irgendwann erschöpft! Stress, Ungleichgewicht, Ausfall, Knappheit, höhere Kosten, ...

Parallelen zwischen natürlichen und persönlichen Ressourcen: Wenn sie aufgebraucht sind, haben wir ein Problem.


Natürliche und eigene Ressourcen gleichzeitig schonen

Ich habe in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass eine Umstellung auf eine nachhaltige Lebensweise mir persönlich sehr viele Vorteile bringt. Meine ersten Schritte in diese Richtung habe ich tatsächlich aus Eigennutz gemacht, und nicht weil ich unbedingt den Klimawandel abmildern wollte.

Durch viele kleine Schritte wurde ich über die Jahre gelassener, entschleunigter, sparsamer und genügsamer - ohne Stress und das Gefühl von Verzicht. Erst nach einer Weile habe ich gemerkt, dass ich mit meiner Lebensweise auch natürliche Ressourcen schone. Seitdem optimiere ich immer weiter und merke bei jeder Veränderung, dass sie mir direkt in meinem täglichen Leben ein Stück mehr Freiheit, Gelassenheit und Zufriedenheit schenkt.


Nachhaltig leben spart Zeit und Geld

Nach und nach habe ich in den letzten Jahren gemerkt, dass ich in meinem nachhaltigen Alltag viel Zeit und Geld spare im Vergleich zu früher. Mit dem Grundsatz des nachhaltigen Konsumkonzepts “reduce - reuse - recycle” gibt es viele Möglichkeiten, sparsam mit den eigenen Ressourcen umzugehen und sie sich freier einteilen zu können. Mein Fazit aus den letzten Jahren: Bewusster Konsum, achtsame Ernährung und Mobilität aus eigener Kraft haben sehr viele positive Folgen - in erster Linie für mich selbst.

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Hey, ich bin Sina. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dem Konzept „Slow Living“ entspannt und zufrieden leben können. Eine achtsame, nachhaltige Lebensweise kombiniert mit einem guten Zeitmanagement entschleunigt unseren Alltag langfristig - quasi natürlich.

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